Falsche Info in der Rhein-Zeitung

Leserbrief an die Rhein-Zeitung

In Ihrem ausführlichen Bericht über die Ergebnisse der Bundestagswahl im Wahlkreis 198 ist Ihnen aber ein schlimmer Fehler unterlaufen, der einer Zeitung Ihres Formates nicht passieren darf. Sie schreiben „Winnerath nicht erste Wahl“. „Der Einzelbewerber Siggi Verdonk bekam in Winnerath nur eine Stimme“. Das ist schlicht und ergreifend falsch!

Nach Auskunft des Landeswahlleiters in Bad Ems wird unterschieden zwischen Urnenwählern und Briefwählern. Lediglich das Urnenwahlergebnis liegt in Winnerath exakt bei einer Stimme, jedoch werden alle Briefwähler nicht gesondert in der Ortschaft, sondern im Gesamtergebnis des Wahlkreises ausgewiesen. Ich unterstelle Ihnen keine Boshaftigkeit oder Verunglimpfung, aber eine korrekte Recherche der RZ ist unzweifelhaft unterblieben.

Eine Zeitung soll korrekt und vollständig über Tatsachen berichten. In Winnerath haben 34 Wahlberechtigte per Briefwahl abgestimmt. Viele Winnerather haben sich bei mir gemeldet und gefragt, warum in der Zeitung falsche Angaben veröffentlich wurden, man habe doch Erststimme Siggi gewählt.

Übrigens, Siggi Verdonk hat in RLP von allen 5 Einzelbewerbern mit deutlichem Abstand am besten abgeschnitten.

Siggi Verdonk, Winnerath, Einzelbewerber des Wahlkreises 198

Aber, so kann man auch berichten, wie der General-Anzeiger:

25.09.2017, General-Anzeiger Bonn, von Victor Francke