Warum kandidiere ich?

Jetzt wird es spannend

Zur Kostprobe eine kleine Auswahl politisch brisanter Themen:

  1. Wie war das in der Silvesternacht in Köln?
    Nach der Silvesternacht 2015 in Köln, erklärte die Polizei am Neujahrstag: alles ruhig verlaufen, keine besondere Vorkommnisse. Jedoch über die sozialen Medien wurde das krasse Gegenteil bekannt. Erst eine knappe Woche später rückte der Staat mit der halben Wahrheit heraus. Ohne die sozialen Medien und ohne die freie Presse wären wir hoffnungslos verloren. Da hatte ich das erste Mal das Gefühl, der Staat führt uns bewusst hinters Licht, vertuscht die Wahrheit, will etwas verheimlichen -und das mag ich gar nicht.
  2. Was geschieht mit der Zukunft unserer Jugend?
    Bei etwa 2 % Inflation und Null % Zinsen und auch Null % Zinseszins, wie kann ein normal arbeitender und denkender Bürger in seinem langen Arbeitsleben Vorsorge für seine persönliche finanzielle Absicherung im Alter treffen? Darüber schweigen sich alle Politiker aus und verlegen die Erklärung dazu auf den Sankt Nimmerleinstag.

  1. Unterrichtsausfall
    Auch in den Schulen unseres Wahlkreises immer häufiger. Den Parteien ist das bekannt, aber geändert wird auch nichts. Von Jahr zu Jahr wird es nur schlimmer anstatt besser. An der Realschule Plus in Adenau fiel im vergangenen Schuljahr für eine 8. Klasse ein halbes Jahr lang der Englisch- und Französischunterricht aus. Der Staat will sich auf Kosten der Jugend gesundsparen. Letztendlich trägt der enge Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg wesentlich zur Ungleichheit der Erwerbseinkommen bei.
  2. Seit der letzten Rentenerhöhung 2016 sind zusätzlich etwa 180 000 Rentner einkommensteuerpflichtig geworden. Ich frage mich, warum muss ein Rentner, der mehr als 40 oder gar 50 Jahre Steuern gezahlt hat, auf seine Rente auch noch Steuern zahlen? Wie oft will der Staat den Bürger eigentlich zur Kasse bitten?
    Das Argument, ein Beamter hätte gegen diese „Ungleichheit“ geklagt, lasse ich nicht gelten. Der Gesetzgeber steht hier in der Verantwortung. Ihm obliegt es, hier reinen Tisch zu machen.

Viele weitere Punkte kann man anführen. Ich selbst und viele Wählerinnen und Wähler können den Parteien und Politikern diese gravierenden Missstände nicht mehr durchgehen lassen.

Jedes Parlament braucht eine kritische und mutige Opposition, die beherzt für die Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit eintritt und nicht dauernd dem Lobbyismus verfällt!